Mein Weg

Bereits während meiner Ausbildung zur Krankenschwester war für mich klar, dass das Lernen noch kein Ende hat. Neben fachlichen Interessen entwickelte sich parallel im Berufsalltag der Wunsch auch über den Lehr-Lern-Prozess mehr zu erfahren.

 

Nach dem staatlichen Examen in der Krankenpflege arbeitete ich fast vier Jahre auf einer gerontopsychiatrischen Station mit internistischen und neurologischen Zusatzerkrankungen...und wer an seine Zeit nach dem Examen zurückdenkt, der weiß: erst jetzt beginnt das eigentliche aktive Lernen. Bereits während dieser Zeit unterrichtete ich an einem Fachseminar für Altenpflege und wurde wenig später auch in der klinikeigenen, angegliederten Krankenpflegeschule als Schulassistentin angestellt. Nach bestandener Abschlussprüfung stand einer Übernahme als Lehrerin für Pflegeberufe nichts mehr im Weg.


Durch langjährige Lehrtätigkeit mit unterschiedlichen Unterrichtsinhalten aus den verschiedenen Bereichen der Ausbildung: Anatomie/Physiologie, Pflege, Sozialwissenschaften und Recht und das später eingeführte Lernfeldkonzept, bzw. das fächerintegrative Lernen war meine Neugier geweckt: bei einigen Auszubildenden "funktionierte" diese Art von Lernen/Lehren gut, andere wiederum hatten Schwierigkeiten die Fülle, Vielfalt und Ordnung im System zu begreifen... woran lag dies nun? Am Auszubildenden? Am Lehrenden? Am Inhalt? Am Aufbau? An der Einbettung in das Gesamtkonzept? ...? Meine neue Motivation war geboren.

 

Ich wollte mehr zum Lehr-Lern-Prozess wissen, wollte tiefer in die Materie einsteigen... und so schrieb ich mich

-berufsbegleitend- an der Uni ein ... und studiere noch heute...

... nicht nur Bildungswissenschaften.