Praxisanleitung in der Pflege - Pflichtfortbildung

Mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung bekommt auch die Praxisanleitung mehr Gewicht. Ausbildende Einrichtungen müssen qualifizierte Praxisanleitende vorhalten, um ausbilden zu dürfen.

 

"Die geplante und strukturierte Praxisanleitung ist wesentlich für den Ausbildungserfolg. Sie erfolgt auf der Grundlage des Ausbildungsplans. An jedem Ausbildungsort müssen mindestens 10 % der Ausbildungszeit auf diese Form der Praxisanleitung entfallen. Sie wird ergänzt durch die situative Praxisanleitung im alltäglichen Einsatz. Die Erstellung von qualifizierten Leistungseinschätzungen und die Rolle eines Fachprüfers beziehungsweise einer Fachprüferin in der praktischen Prüfung können auch zu den Aufgaben der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter gehören."

(Arbeitshilfe für die praktische Pflegeausbildung, Beratungsteam Pflegeausbildung, BAFzA, S. 5)

 

 

Das Wissen einer erworbenen Qualifikation muss jährlich mit 24 Stunden Fortbildung "aufgefrischt" werden (15.06. bis 14.06. des Folgejahres). Diese sind der zuständigen Bezirksregierung nachzuweisen. Das MAGS informiert in einem Schreiben vom 25.02.2020 u.a.:

 

  • die 24 Stunden jährliche Pflichtfortbildung können maximal auf 4 Veranstaltungen aufgeteilt werden.
  • Inhalte können neben berufspädagogischem Schwerpunkt (mind. 12 Fortbildungsstunden) auch berufsfachliche und berufspolitische Inhalte haben.
  • Veranstaltungen, die zum Zwecke der Koordinierung oder im Kooperationsverbund oder mit der Pflegeschule durchgeführt werden, können nicht als Fortbildung angerechnet werden.

 

Können die 24 Stunden Pflichtfortbildung (mit Ablauf des zweiten Monats des Folgejahres) nicht nachgewiesen werden, erlischt die Befähigung der Praxisanleitung.

(Erlass zur Praxisanleitung nach dem PflBG vom 25.02.2020, MAGS NRW)

Zur Umsetzung in Ihrer Einrichtung erfahren Sie hier mehr ...

Sei möchten an einer Online-Fortbildung teilnehmen? dann klicken Sie hier...